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Feurige Feiertage

Ausgedürrte Christbäume und offenes Feuer


Wenn das Weihnachtsfest vorüber ist, hat der Christbaum meist noch nicht ausgedient. Ein paar mal soll er noch im festlichen "Glanz der Kerzen erstrahlen", doch genau das hat schon so manches Wohnzimmer in Schutt und Asche gelegt. Während der Weihnachtszeit ereignen sich zwei bis dreimal so viele Wohnungsbrände wie im übrigen Jahr, warnt das Institut für technische Sicherheit (ITS), rund 280 Haushalte waren im vergangenen Jahr betroffen.

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Gerade wenn der Baum nicht mehr frisch und von der trockenen Heizungsluft ausgedörrt ist, erhöht sich die Entflammbarkeit erheblich. Kleine Ungeschicklichkeiten mit Kerzen oder Sprühsternen reichen aus, um den Baum zu entzünden. Noch größere Gefahren bergen vergessene brennende Kerzen. "Sie erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Feuer auf den ganze Zimmer ausbreitet, dramatisch", fasst ITS-Leiter DI Bernhard Noll die größten Risiken zusammen.

Ein trockener Christbaum steht innerhalb von 20 Sekunden im Vollbrand. Bereits nach 90 Sekunden ist vom Baum nichts mehr übrig, dafür brennt das Zimmer lichterloh! Aus diesem Grund sollte man brennende Kerzen, insbesondere auf dem Christbaum niemals aus den Augen lassen. Aufgrund der raschen Brandentwicklung kann zum Beispiel selbst eine kurze Abwesenheit durch ein Telefonat zur Katastrophe in den eigenen vier Wänden führen.

Romantische Stimmung ohne Feuer zu entfachen

Einfache Regeln garantieren feuerfreie Feiertage:

  • Kerzen sollten immer mindestens 20 Zentimeter Abstand von Vorhängen oder anderen brennbaren Gegenständen haben.
  • Herkömmliche Kerzen oder Sternspucker sollte man aufgrund ihrer starken Hitzeentwicklung meiden. Gut beraten ist man bei der Verwendung von elektrischen Lichterketten. Wer sich dennoch für klassische Christbaumkerzen entschieden hat, sollte in den Tagen nach Weihnachten besonders auf herabfallende Tannen- oder Fichtennadeln achten. Sie sind erstes Indiz für einen trockenen Baum und somit ein erhöhtes Brandrisiko, rät Noll.
  • Um für den schlimmsten Fall vorbereitet zu sein, sollten sich Kerzenfans in jedem Fall die Gebrauchsanleitung ihres Feuerlöschers durchlesen.


 

Wien, 29. Dezember 2004

Rückfragehinweis:

Institut für technische Sicherheit  SCHUTZ HAUS

Brigitte Tomschik,

Tel.: 01/717 70-225 / Ölzeltgasse 3 / 1031 Wien

E-Mail: prkfvat Internet: http://www.kfv.at